Erster Stopp Mt Field National Park..einmal durch den Regenwald stapfen, ein paar Wasserfälle ablaufen und über 100m hohe Bäume bewundern. Danach ging es zu unserem Nachtlager am Lake Pedder, wo wir uns erst einmal ein typisch australisches BBQ gegönnt haben, was auch ein ansässiges Wallabie angelockt hat. Am nächsten Morgen war dan Fahrerwechsel...harhar Charly auf australischen Straßen. Hauptziel unseres zweiten Tags war Lake st. Claire. Nachdem wir einen kleinen Umweg zum Gordan Damm unternommen haben, sind wir gegen Mittag am Lake st. Claire eingetroffen und haben uns dort zu einer 2h Wanderungen entschieden, im Regen. Leider konnten wir keine Platypus dort beobachten, denen war das wohl zu kalt, ich kanns ihnen nicht verübeln. Danach haben wir uns dann doch auf eine heiße Tasse Tee gefreut, aber am 2. Tag kann so ein bisschen Regen noch nicht aufs Gemüt schlagen. Die Nacht war in Queenstown geplant, eine kleine Minenstadt. leider dachten wir auf Grund des Namens eher an eine Kleinstadt, nich an ein kleines Stadt-Dorf. So kann man sich täuschen. Nachdem wir den Tag im Regen verbracht haben, haben unsere kräfte nur noch gereicht um einen Kasten Bier zu besorgen, WLAN anzuzapfen(das leute immer noch nicht wissen, wie man ein Passwort auf das Netzwerk legt) und dann schlafen zu gehen.
Der dritte Tag war eins der Highlights des Trips. Cradle Mt National Park. leider hat es als wir am Parkplatz angekommen sind zum Hageln angefangen. Aber so ein bisschen Hagel, hällt uns nicht davon ab eine 5h Stunden wanderung zum Marion Lookout zu machen. leider ist das Wetter in Tasmanien wirklich wechselhaft. der beginn unserer Wanderung war sonnig, dann kam Regen, kurz darauf hagel, dann wieder Sonne.....
Nach 3h Stunden waren wiir endlich oben, und es war es wert, wir konnten unsere Hände nicht mehr fühlen, unsere Füße waren naß-kalt und jeder hatte ein doofes grinsen im Gesicht...yeah wir haben es geschafft! Heute kann uns keiner was! Jetzt muss man nur noch runterkommen, und runter geht ja dann eh einfacher. aber da wir dann doch ziemlich durchgefrohren waren, haben wir uns für die Nacht einen Campingplatz rausgelassen...und was für einen, mit beheiztem Swimmingpool und Trocknern, die wir gleich mal in Beschlag genommen haben, schuhe, Klamotten alles rein! und heißen Duschen!!! Wir sind König!
Und so schnell ist man einmal um die halbe Insel rum. Am nächsten morgen ging es zu the Nut an der Nordküste bei Stanley. The Nut ist der Uluru von Tasmanien nur am Meer, grün und kleiner. Eine kleine Wanderung nach oben und wird erst mal von einem österreichischen Seßellift gegrüßt, ah so nah der Heimat. Nachdem wir oben eine Runde gedreht haben, haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch Stanley gemacht. Die komplette Stadt ist restauriert und Blumen überladenen Gärten vor kleinen verschnörkelten Holzhäuseren Reihen sich aneinander. Eine kleine zeitreise, was wahrscheinlich auch die kaffeefahrten dahin erklärt. Von dort aus ging es an der Küste entlang und dann nach einer kleinen 4WD erfahrung in einem 2WD weiter in Landesinnere Richtung Lauceston. Da man dort an der Küste Pinguine in der Dämmerung beobachten kann wie sie an Land kommen ging es dann im Eiltempo noch hoch nach Low Head und wir hatten Glück, lauter "little Pengiuns". Mit einer Taschenlampe bewaffnet ging es durch die Dünen, man glaubt gar nicht was die für einen Lärm machen können.
Am nächsten Tag ging es zurück nach Lauceston. Dort haben wir einen Spaziergang durch den Cataract Goerge gemacht, eine Park ähnliche Anlage und anschließend ging es zu den ein wenig enttäuschenden Tamar Island Wetlands...ist wohl eher etwas für Leute, die gerne Vögel beobachten. Auf dem Weg zur Ostküste, haben wir dann noch bei den St. Columbia waterfalls gestoppt. Diese sind mit 90m Höhe die höchsten in Tasmanien, aber irgendwie hatten der Wasserfall ein bisschen wenig Wasser und war deswegen nicht wirklich beeindruckend.
An Tag 6 ging es dann zum Bay of Fire an der Ostküste...wir haben einen 2. Whitehaven Beach gefunden, weißer Sand, türkisblaues Wasser und endlich Sonne! Wir wollten eigentlich gar nicht mehr weg dort. Nachdem wir ein bisschen über Felsen geklettert und in der Sonne gelegen sind, haben wir uns nach 3h schweren Herzens auf den Weiterweg gemacht.
Die Nacht haben wir dann im Freycinet NP in Coles Bay verbracht und mal wieder den perfekten Campingplatz gefunden!
Am nächsten morgen ging es nach einer eiskalten Stranddusche mit Wind tiefer in den NP für eine 11km Rundwegwanderung zum Wineglass Bay. Super Aussicht auf Wineglass Bay, Wineglass Bay Strand, Skippie am Strand mit Baby Skippie, Streicheleinheiten für Skippie, Hazard Beach, und Weg zurück mit Aussicht auf Coles Bay.
Genächtigt haben wir in Port Arhur auf den Tasman Peninsulan, jepp auch National Park. Da es unser letzter Abend war, wollten wir eigentlich Essen gehen, nur schließen Restaurants in Tassie um 8 Uhr, doof wenn man um 8:30 dort ankommt. Also war resteessen angesagt, dafür haben wir einen netten Aussichtspunkt zum campen gefunden, direkt neben den remarkable Caves, die gar nicht so remarkable waren, da direkt neben dem Felsloch eine Seekuh dahingerottet ist und bestialisch gestunken hat.
Da wir um 4 den Camper wieder abgeben mussten in Hobart sind wir nur ein paar Shehnswürdigkeinten abgefahren und haben keine Wanderung mehr unternommen. Unteranderem haben wir die Tasman Arch besichtigt, ein Felsloch am Ozean, geformt über Tausende von Jahren beim Wasser, Dootown, wo jedes Gebäude Doo im Namen haben und die historical Site of Eaglehawk Neck. Die Tasman Peninsula war als Halbinsel früher ein Gefängnis und in Eaglehawk Neck war der Übergang zum Festland, deswegen stand dort ein offiziersgebäude und eine Hundelinie wurde dort eingerichtet um Ausbrüche zu verhindern. leider sieht man dort nur eine Barake durch die man einmal durchlaufen kann, währendman Angst hat, dass das Gebäude zusammen bricht. Highlight bei der hausbesichtigung war ein Schieberegister, in dem man die verschiedenen wandtapeten über die Jahre im offiziershaus begutachten konnte, yeah, historisch!
Danach ging es zurück nach Hobart, wo wir noch eine Nacht verbracht haben, bevor es auf das Mainland nach Melbourne ging.
Alles im Allem, geiler Trip! Ich hab keinen Unfall gebaut, wir leben noch alle und auf der linken Seite zu fahren ist gar nicht so schwer, aber das nächste mal hab ich einen 4WD! Ich wär sooooo gut mit einem 4WD!
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